Weil wir alle unter dem selben Wolkenhimmel leben…

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Ich habe es mir nicht ausgesucht in Deutschland geboren zu werden. Ich habe nicht entschieden, hier aufzuwachsen.

Ich hatte wohl einfach Unmengen an Glück. Glück mit meinen liebevollen Eltern, Glück mit dem Frieden in unserem Land.
Jetzt habe ich wieder Glück, denn ich habe vier gesunde Kinder, die ebenfalls in einem Land aufwachsen dürfen, in dem kein Krieg herrscht.

Rückblickend kann ich sagen, das ich an jedem Tag in meinem Leben Glück hatte. Mit einer stabilen Familie, stabilem Frieden, genug zu Essen, mehr Kleidung und materiellen Dingen als ich je brauchen werde.

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Wie jeder Mensch habe ich Ängste. Angst davor, dass das Glück und der Frieden nicht anhalten wird. Das Krankheit, Armut und Krieg meine kleine Lebensblase zum Platzen bringen könnte.

Wenn uns diese Ängste plagen – und ich bin sicher, damit bin ich nicht allein – dann frage ich mich, wieso in unserem behüteten Land so viel Hass, Missgunst und Kaltherzigkeit existiert. Macht einen die Angst denn nicht sensibel, mitfühlend und dankbar?

Sind wir nicht in der Pflicht, zu helfen, wo wir helfen können? Haben wir das Glück des Friedens mehr verdient als andere?

Ich möchte mir bewusst machen – an jedem einzelnen Tag – dass ich zu den glücklichen Menschen gehöre, die ein selbst bestimmtes, behütetes Leben führen dürfen.

Meinen Kindern das ebenfalls bewusst zu machen ist dagegen gar nicht so einfach. Beim Aussortieren von Kleidung und Spielzeug wurde ziemlich schnell klar, dass Teilen nicht zu ihren Stärken gehört. Selbst nach umfangreichen Erklärungen, wie dringend andere Kinder die Sachen brauchen, war die Bereitschaft zu Teilen nicht sehr groß. Alles wurde plötzlich so innig geliebt also genau 5 Minuten. Sicherlich ist es mit 1-6 Jahren noch nicht so einfach, all die Grausamkeiten in der Welt zu begreifen. Vielleicht ist das gut so… Aber wir üben! Und ich werde erklären – jeden Tag – wieviel Glück wir haben.

Aus ihnen sollen umsichtige, dankbare und rücksichtsvolle Erwachsene werden, nicht Menschen, die Flüchtlingen nicht einmal einen sicheren Schlafplatz und etwas zu Essen gönnen.

Darum habe ich mir etwas überlegt. Eine Möglichkeit, Kindern das Teilen ganz einfach zu machen…

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An der Grundschule unseres großen Sohnes wurde nach Eltern gesucht, die eine AG anbieten möchten. Eigentlich bin ich nicht der perfekt organisierte Typ, der sowas aus dem Ärmel schüttelt – aber ich habe etwas zu bieten. Meine Kreativität.

In mir arbeitete es schon eine ganze Weile. Meinen Kindern das Teilen und damit das bereitwillige Helfen derer, denen es nicht so gut geht, näher zu bringen war und ist mir so wahnsinnig wichtig.

Dann kam ein Elternbrief nach Hause, der mir einen tollen Weg zeigte zu helfen.

An den Berliner Grundschulen werden in Kürze sogenannte „Willkommens-Klassen“ gegründet. Klassen, in denen Flüchtlingskinder einen Platz bekommen.

Eine Chance, hier Wurzeln zu schlagen, etwas Normalität und Alltag zu erlangen; Spielen, Lernen, den Kopf nach all dem Furchtbaren mit neuen Erinnerungen füllen können.

Nun versuche ich beides unter einen Hut zu bekommen – die Kreativität und das Teilen lernen, dass mitfühlende Handeln – und da kommt nun auch ihr alle ins Spiel. 🙂

Nach den Herbstferien starte ich zusammen mit meinem Mann eine AG. Wir werden zuerst Stempel schnitzen – aus Kartoffeln und Linoleum. Natürliche Stempel werden wir testen wie Apfelhälften, Handabdrücke usw.

Mit diesen Stempeln werden wir uns Uni-Jerseystoffe vornehmen und diese gestalten. Wir werden mit jedem Kind zwei Sets aus Mütze und Loop aus den bestempelten Stoffen zuschneiden und anschließend gemeinsam zusammennähen.

Ein Set darf jedes Kind natürlich behalten. Das zweite Set ist für ein Kind in den Willkommens-Klassen. Zur Begrüßung, als Zeichen der Verbundenheit – denn keiner von uns hat sich ausgesucht, wo er geboren wird und wie er aufwächst.

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Da die Materialien und dass Mieten der Nähmaschinen Geld benötigen und ich den Kindern keine Kosten auferlegen mag um niemanden auszuschließen, suche ich nach Sponsoren für Stoffe, Stoffmalfarbe, fertige Stempel, ggf. Mietmöglichkeiten für 1-2 Overlockmaschinen. Weil dies in erster Linie Shopbetreiber betrifft habe ich mir noch etwas anderes überlegt.

Ich habe genäht. Okay, dass ist jetzt nichts besonderes, aber ich habe fast drei Tage am Stück genäht. Mit nur kleinen Pausen. Und wenig Schlaf. Und ziemlich fiesen Rückenschmerzen.
Genäht habe ich meine Wolkenkissen – die Wolken-Liebchen.

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Wieviele es in den knapp drei Tagen geworden sind, verrate ich erst, wenn mein kleines Gewinnspiel vorüber ist (in welchen nämlich die genaue Anzahl geschätzt werden muss). Aber ich sage nur so viel: es sind viele. SEHR VIELE!

Ab sofort könnt Ihr die Wolkenkissen in drei Größen und 5 Farben bei uns im Shop kaufen. Pro Kissen werden 10EUR in die AG-Kasse von uns gesteckt um möglichst viele Sets für Flüchtlingskinder fertigen zu können. Sollten wir das Geld nicht aufbrauchen, werden wir damit die Arbeit mit den Flüchtlingskindern an der Schule unterstützen.

Die Kissen bekommt Ihr hier…

Möchtet Ihr uns mit Materialien unterstützen schreibt mir doch eine E-Mail an wille@finic.de – wir freuen uns sehr über Unterstützung!

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Wer auch mal Lust hat, Stoffe selbst zu gestalten findet hier eine kleine Bilderreihe, wie Ihr Eure Stoffe bestempeln könnt:

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Ich wünsche Euch einen behüteten Abend – und ein Leben voller Frieden!

Eure Saskia

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Die Löwen sind los…

l28Ihr wisst, dass ich das Privileg genieße, für Alles-fuer-Selbermacher Stoffe vorab vernähen zu dürfen. Das ist nicht nur toll, weil man die Stoffe zu erst hat – das tollste ist die Gruppe, die sich um Nadine von AfS scharrt. Denn dort ist es stets lustig, inspirierend: und man bekommt ein paar coole Interner vorab mit! So auch, dass der Betrieb nun GOTS zertifiziert ist und die ersten GOTS Stoffe im anrollen sind.

Hier geht’s zu den Löwen mit grün…

und hier zu den rosa Löwen…

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Wer mich etwas kennt, der weiß, dass ich zwar unbedingt die Quantität von Stoffen schätze – was wäre ich ohne Auswahl? 😉 ABER die Qualität ist eigentlich das, warum ich so gerne nähe. Insbesondere Stoffe mit dem GOTS Lable sind bei mir hoch im Kurs.

Wir haben zwar das Glück, von Allergien etc. verschont zu sein, dennoch mag ich diese Chemiekeule nicht, die mit vielen Kleidungsstücken und Stoffen mitgeliefert wird. Und GOTS ist ja eben nicht „nur“ Bio. Da geht es auch um Sozialverträglichkeit!

Nun ist es also soweit und AfS ist GOTS. 🙂 Und damit auch die neuen Eigenproduktionen. Die erste sind die süßen Löwen, die ich für die Kleinste und den Mittleren vernäht habe. Ein gutes Team – so oder so.

So gab es also gleich ein Stapel  Leggings für alle und noch eine Mütze für die Kleinste nach meinen neuen Schnitten. Armstulpen wollte der sportliche Herr auch noch – zum Glück sind die in 5 Minuten genäht. 😀 (Schnitt und Anleitung dazu ist im Leggings-E-Book enthalten). ♥

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Wie immer war der Spaß groß beim fotografieren – aber mit mehr Spaß werden die Bilder auch unschärfer und der Stressfaktor für mich als Fotografen höher. 😀 Ich lebe also mit meinem Schicksal und erfreue mich hinterher bei einem exorbitanten Kaffee an den niedlichen – und größtenteils verwackelten – Fotos. ♥

Ich lasse Euch noch jede Menge Bilder da – einfach weil der Stoff so schön ist, Kinderlachen sowieso das beste auf der Welt ist – und weil GOTS Stoffe die Welt wieder ein bißchen besser machen…

In diesem Sinne: gehabt Euch wohl ♥

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E-Book #5: Leggings

Ich hab Euch etwas mitgebracht! Und diesmal ist es nicht so mädchenlastig wie bisher – diesmal haben die Jungs hier ganz schön gewirbelt und sich einen Schnitt zu eigen gemacht! 🙂

Hier geht’s zum Schnitt…
Gedacht war mein Leggingsschnitt ursprünglich als kleiner Allrounder. Als klassiche Leggings, Strumpfhosenersatz, Schlaf- und Haushose. Nun ist es zu einem so umfangreichen Projekt mutiert, dass ich während des Erstelles, Änderns, Erweiterns regelrecht begeistert wurde. Begeister, weil jede Version etwas Tolles hat, weil es so schnell zu nähen geht, weil die Kombinationsmöglichkeiten eine Fülle von Möglichkeiten mitbringen – und weil es eben nicht nur eine Leggings ist!

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Mit dabei sind drei verschiedene Hosen-Schnitte in den Größen 50/56 bis 158/164:

  • Die Low Fit Leggings, welche einen tiefen Schritt hat, an den Beinen leger sitzt und am Bauch im Bruch geschnitten wird. Der Sitz ist lässig und doch figurnah, die Hose ist super bequem und tobetauglich.
  • Die Casual Fit Leggings sitzt normal hoch, hat aber etwas Luft im Bauchbereich und ist somit besonders geeignet für Windelkinder (aus Stoffwindelkinder) und alle, die gern etwas mehr Luft haben. Die Beine liegen an und die Hose ist in wenigen Minuten genäht, da die Hose im Bruch aus nur einem einzigen Schnittteil zu nähen geht.
  • Die klassische Leggings liegt im Ganzen eng an und ist ideal als Unterziehhose unter Kleidern und Röcken.

Für die Casual Fit und die klassische Legginge gibt es zudem bis Größe 122/128 einen tollen Rüscheneinsatz, der besonders bei Windelkindern einen zuckersüßen Rüschen-Po zaubert.

Ebenso könnt Ihr die Hosen kürzen und bekommt so tolle Hot Pants, 3/4 Leggings oder 7/8 Leggings!

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Für alle Hosen-Variationen habt Ihr drei Bund- und Saumvarianten dabei. Ihr könnt regulär Säumen, Bündchen verwenden, oder tolle Fake-Bündchen einsetzen um immer wieder neue Looks zu kreieren.

Auch wie Ihr einen Kordelzug in den Bund einnäht ist genau beschrieben, wie Ihr die Hosenbeine niedlich raffen könnt und wie Ihr den perfekten Rollsaum für Eure Rüschen nutzt ist genau erklärt.

Zudem zeig ich Euch, wie Ihr selber Jerseyrüschen nähen könnt, wie ihr aus unelastischen Rüschen elastische Rüschen macht und wie ihr Framilonband am einfachsten verwendet wird in der über 70 seitigen Anleitung genau und detailliert beschrieben.

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Um das ganze noch abzurunden gibt es zusätzlich noch die Schnittteile und die bebilderten Anleitungen für tolle Haarbänder und passende Armstulpen/Pulswärmer. So könnt Ihr coole Outfits zusammenstellen und Euch tolle Sets nähen!

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Die Größenvielfalt lässt die Hose vom Babyalter bis zur Teenizeit mitwachsen. Durch die vielen Varianten passt sich der Schnitt den aktuellen Bedürfnissen des Kindes an und wird so zum treuen Begleiter. Ob als kurze Hose im Sommer oder lange Hose im Herbst und Winter – sie findet immer Ihren Einsatz.

Der Schnitt ist ausschließlich für elastische Stoffe ausgelegt, damit der hohe Tragekompfort bleibt.

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a15ha02Die vielen kleinen Extras machen das E-Book zu etwas ganz Besonderem für mich. Es steckt viel Herzblut darin und viele kleine Details, die ich bei Kinderkleidung so liebe.

Ich hoffe, Euch gefällt der Schnitt und es ist für jeden eine passende Variante dabei! ♥

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Mein großer und herzlicher Dank geht an die vielen, fleißigen Probenähmädels, die mich so tatkräftig unterstützt haben! ♥ Schaut Euch unbedingt die tollen Beispiele an, die in den letzten Tagen entstanden sind!

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Jennifer von emi&liv

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Rhonda von Kapoentje

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Maarika von Liivi & Liivi

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Linn von Kleiderschatz

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Joschi von der Handmacherei

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Steffi von Nadelgeflüster

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Anna von Tabi Handgemacht

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Oli von LiFe

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Diana von Sewleo

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Colette von Heidewitzka

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Daniela von Damata – Handmade

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Jasmin von Äffchen und Schneckchen

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Franziska von Kupfergold

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Christelle von Cousette & Pralinette

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Anna von einfach nähen

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Andrea von Zwärgechic

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Lisa ♥

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E-Book #4: mein Wolken-Liebchen… von heiter bis wolkig

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Nun ist es da, die Nummer vier. Eigentlich sollte es eher ein kleines „Rand-E-Book“ werden, denn sooo schwierig sind Kissen ja nicht zu nähen… bis ich anfing, Ideen zu sammeln: Was könnte man alles noch aus den kleinen und großen Wolken machen und was könnte ich alles für Euch aufbereiten als detaillierte Anleitung?

Auf 58 Seiten findet Ihr nun eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung für diverse Spiel- und Dekoideen, viele Näh-Tipps, sowie Nähvorschläge für Euer ganz persönliches Wolken-Liebchen:

Hier geht’s zum E-Book…

Bei uns existieren die Wolken-Liebchen schon lange und in allen möglichen Größen und Farben.

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Als Kuschelkissen, als Bodenkissen, als Haarspangenhalter… überall sind Wolken bei uns zu finden. Auch als Geschenke wurden sie schon oft weitergegeben und erfreuen nun andere kleine und große Wolkenliebhaber.

Sie sind flauschig und sympathisch rund. 🙂 Jedes Gesicht wird ein bißchen anders und so bekommt jede Wolke einen eigenen Ausdruck. Mit einer Tasche versehen lassen die Kissen Sorgen verschwinden, oder helfen der Zahnfee beim Tausch: Zahn gegen Belohnung. 😀

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Die Kissen sind schnell genäht – ob in klein für’s Babybett, oder groß als Bodenkissen. Richtig kuschelig sind sie auch im Bett für größere Kinder als Rückenlehne beim lesen. ♥

Die kleinen Wolkenkissen als Greiflinge, Kinderwagenanhänger oder Mobiles machen sich toll als Geschenke für neue Erdenbürger und die Wolken-Knistertücher, applizierten Wolken-Spucktücher oder Spieluhren machen den Krabbelkindern große Freude beim Entdecken und Kuscheln.

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Mit diesem E-Book bekommt Ihr nun die geballte Ladung an Geschenkideen, Deko-Tipps fürs Babyzimmer – und ein toll und schnell genähtes Kuschelkissen zum verschenken und selbst behalten.

Es sind Papierschnitte als PDF Dateien für fünf verschiedene Kissen-Größen enthalten:
Eine Baby-Wolke für kleine Kuschelkissen und ideal als Fühl- und Knistertücher mit ca. 30cm Breite, eine Kuschel-Wolke mit ca. 42 cm Breite als klassisches Kinderkissen und eine Riesen-Wolke mit ca. 55cm Breite – ideal als Boden- oder Rückenkissen beim Lesen im Bett, der Kuschelecke usw.

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Dazu gibt es Schnittmuster für eine Mini- und eine Zwergen-Wolke, mit welchen man tolle Anhänger für Mobiles, den Kinderwagen oder Greiflinge nähen kann, oder aus denen sich Spieluhren und Haarspangenhalter fertigen lassen.
Für alle Varianten bekommst Du natürlich eine ausführliche und reich bebilderte Anleitung, damit Du mit dem Nähen sofort starten kannst.

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Ebenfalls enthalten ist die süße Wolke als Applikationsvorlage. Sie kommt auch nicht allein, sondern bringt noch ein Vögelchen und ein paar Tropfen und andere Wolken mit.
Dazu gibt es natürlich eine umfangreiche Anleitung rund ums Thema Applizieren. Ein paar Tricks, wie Du Deine Applikation besonders hervorheben und das Gesicht der Wolke verschönern kannst gibt es auch noch dazu. 🙂

w3j021wl61wl47wl041wl039Ich hoffe, Euch gefällt der Wolkenhimmel und ich kann Euch ein paar neue Ideen schenken! ♥


Ein großes Dankeschön geht wie immer an meine fleißigen Probenähmädels, die sich so toll für’s Wolken-Liebchen ins Zeug gelegt haben. ♥ Vielen Dank für so tolle und tatkräftige Unterstützung! ♥

Jasmin von Äffchen und Schneckchen

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Alessandra von Eliassons.de

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Steffie von Mein Babyalarm

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E-Book #3: der kleine (und auch große) Erdbeer-Zwerg

Es gibt so Dinge, die näht man nur einmal… entweder weil sie einem zu kompliziert sind und nicht gut von der Hand gehen, oder weil man sich das irgendwie anders vorgestellt hat. Und es gibt Dinge, die näht man gefühlt hundert mal und immer wieder gern. 🙂

Mein Erdbeer-Zwerg gehört definitiv zur zweiten Kategorie! Ich weiß nicht genau, wann ich die erste Erdbeer-Mütze genäht habe – aber ich weiß noch wieso…

Hier geht’s zum Ebook…

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Jesper war noch ein Baby (das ist also fünf Jahre her -.-), da kauft ich ihm eine gehäkelte Erdbeermütze in rot, eine passende in dunkelblau für den noch kleinen „großen Bruder“. Leider wohnt bei uns seit geraumer Zeit genauer gesagt, seit wir Kinder haben, die sich selbstständig fortbewegen können ein sich von Socken, Mützen und Handschuhen ernährendes Riesenmonster, weshalb bei diesen Dingen entweder nur einer übrig bleibt, oder im Falle der Mützen einfach regelmäßig mit Schwund zu rechnen ist. So erging es auch leider der roten Erdbeermütze – und da meine Häkelkünste eher weniger ausgebildet sind, nähte ich einen Erdbeer-Zwerg. Damals nahm ich noch den Schnitt ab von einer gekauften Schlupfmütze, was eher mittelprächtig saß. Im Laufe der Zeit probierte ich ein bißchen herum, wie der Zipfel aussehen und wo er sitzen sollte, wie lang die Ohrenklappen sein sollten etc.

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Irgendwann wanderten die Mützen in meinen kleinen Nähshop und ich nähte regelmäßig in allen Größen und Farben kleine Erdbeer-Zwerge.

Aus der Erdbeere wurden natürlich auch „normale Mützen“, mit großen Stoffblumenbroschen, Applikationen, etc.
Ich mag den Schnitt einfach sehr, weil er irgendwie „schlumpfig“ ist, aber trotzdem auch cool aussehen kann. Er ist niedlich und praktisch zugleich. Die langen Ohrenklappen wärmen schön und schützen vor Wind. Mit Bindebändern geschlossen wird es richtig kuschelig und durch die Innen- und Außenmütze sind nicht nur tolle Stoffkombis möglich – ihr könnt zudem auch einen tollen Materialmix machen, z.B innen Baumwollteddy für die richtig kalten Tage und außen Jersey, oder auch jeden anderen elastischen Stoff! Auch eine Wendemütze könnt Ihr daraus nähen.

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Der Schnitt wurde während des Probenähens in den kleinen Babygrößen gleich für Puppen zweckentfremdet, weshalb ich mich nochmal ran gesetzt habe um richtig kleine Puppengrößen dazu zu gradieren.

Nun beginnt der Schnitt bereits bei einem Kopfumfang von 28 cm, was bei unserer Babpuppe mit 32cm Körperlänge passt. Es sollten also auch keine Puppen im Winter mehr frieren müssen – und es gibt einen tollen Partnerlook für Puppe und Puppenmama.

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Da die großen Kopfgrößen schon fast Erwachsenengrößen waren und wir beim spontanen Testnähen ein wenig „große Mädchen-Mangel“ hatten, war Natascha von  Himmelblau so wagemutig, für sich selbst eine Mütze zu nähen.

Die ist so cool geworden, dass ich auch noch eine Größe obendrauf gepackt habe, dass sogar Mamas sich nun dem Partnerlook anschließen können. Bis 58 cm Kopfumfang reicht der Schnitt.

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Nun also gibt es den Schnitt für Euch zu kaufen. In der sehr ausführlichen Anleitung findet Ihr Schritt für Schritt und reich bebildert jedes Detail, wie Ihr Euch Euren eigenen Erdbeer-Zwerg nähen und gestalten könnt. Komplett „erdbeerig“ mit Blatt, Bindebändern, einer Blumenbrosche oder Applikation – oder schlicht, ohne Blatt und Bänder.

In der Anleitung findet Ihr zwei Blumenbroschen-Variationen zum verschönern Eurer Mützen, oder anderer Kleidungsstücke, sowie zwei Arten zu Applizieren – einmal mit Vliesofix und einmal frei Hand im „Used Look“.

Ebenso sind einige Applikationsvorlagen mit dabei, so dass Ihr sofort loslegen könnt. Maritimes wie Anker und ein Papierboot sind enthalten, dazu noch Äpfelchen und natürlich den coolen circle Star in drei Größen.

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Der Herbst darf nun also kommen. Der erste Schwung Mützen-Monster-Futter wartet bereits auf seinen Einsatz! 😉

Wer übrigens eine Blumenbrosche nähen möchte und dazu noch Broschennadeln MIT Wanne benötigt (die sind nämlich besonders praktisch!!!) findet diese ab sofort auch im Shop! Einmal hier entlang…

Ich sende Euch liebe Grüße,

Saskia und die vier Zwerge

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Ein herzliches Dankeschön an meine Probenähmädels, die so spontan dem schlechten Wetter den Kampf angesagt  und mit mir das Herbstsachen-Nähen eingeläutet haben! Vielen Dank für so viel Einsatz! ♥

Sarah von VerNaehtNomMa

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Nadja von Liael

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Heidi von five kids

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Nicole von byLerinaDSC_4289 DSC_4309

Jessika von Klitzekleines Glück

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Sindy von GlückssternchenErdbeermütze03 Erdbeermütze04 Erdbeermütze06

Steffie von Emelice

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Mandy von Mein Milenchen

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Diana von Sewleo

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Caroline von Die MadaM

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Christelle von Cousette & Pralinette

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Kathi von Kathis Nähwelt11811353_981956785157806_7634311325917456114_n 11754679_981956788491139_6301861149899313795_o

Johanna von Jojolino

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Daniela von Damata – Handmade

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Ebook #2 kids: Hosenrock

Es ist so weit und ich darf Euch heute mein zweites E-Book präsentieren.

Ich freue mich darüber so sehr, denn aus dem eigentlich klassischen Schnitt wurde ein kleines Multitalent, was mich im Erarbeiten der Passform überrascht und begeistert hat.

Aus einem schlichten Jersey Hosenrock ist so viel mehr geworden! Eine Ballonshorts, ein fast noch schönerer Webware-Klassiker, eine herbst- und wintertaugliche Knickerbockerhose.

Das Ebook bekommt Ihr hier:

E-Book #2 Hosenrock

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Zunächst erstmal ein paar Rahmendaten. Im E-Book enthalten sind zwei Schnitte. Einmal ein zum Bein hin weit fallender Hosenrock, sowie eine etwas weniger weite Variante, die eher einen mädchenhaften Shorts-Charakter hat.

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Das Schnittteil für den Hosenrock ist von Größe 62 – 140 enthalten, die Shortsvariante sogar von 62 – 164.

Der Schnitt in der weiten Variante eignet sich in erster Linie für jüngere Mädchen. Die weniger weite Variante bietet sich auch für größere Mädchen an., sei es als alltagstaugliche Sporthose, oder legere Sommer-Schlafanzughose.

Wer aber großen Wert auf einen weiten Hosenrock oberhalb der Größe 140 legt, kann dem Schnitt der Shorts einfach mehr Weite hinzugeben und bekommt so auch ganz unkompliziert einen klassischen Hosenrock in großen Größen zu Stande. Ihr habt also alle Optionen, den Schnitt zu Eurem zu machen! ♥

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In der weiten Hosenrockversion sieht der Hosenrock wie ein Rock aus. Das es sich hier eigentlich um eine Hose handelt, geht in der Art, wie der Hosenrock fällt, unter.

Weit schwingend und besonders luftig sind die Versionen aus Webware.

Die Shorts-Variante ist schon als Hose zu erkennen, fällt aber noch immer feminin leger und ist herrlich luftig.

Ein großes Thema bei diesem Schnitt ist das Kräuseln. In der sehr ausführlichen Anleitung, welche verrückte 63 Seiten umfasst, 🙂 gibt es dazu einen extra Bereich, bei dem ich Euch drei Arten zu Kräuseln genau und detailliert zeige. So könnt Ihr problemlos mit Framilonband, per Hand, oder mit der Nähmaschine Eure Hosenröcke Kräuseln.

Natürlich ist jeder Arbeitsschritt bebildert, um auch Nähanfängern das Nachnähen so leicht wie möglich zu machen.

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Der Schnitt beginnt in beiden Weiten bereits ab Größe 62. Um besonders den kleinen, noch Windeln tragenden Mädchen gerecht zu werden, gibt es ebenfalls eine Variante mit kurzen Beinbündchen. Diese verhindern, dass die Windel hervorlugt und macht den Hosenrock zudem auch krabbeltauglich, da nichts über das Knie rutscht.
Der Hosenrock, sowie die Shortsvariante ist in der Länge knieumspielend. Sie kann mit einer Rüsche Problemlos noch verlängert, normal gesäumt oder mit Schrägband eingefasst werden.

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Auch eine Ballonshortsversion ohne Beinbündchen, sondern mit innenliegendem Gummizug, ist in der Anleitung enthalten. Durch die herrliche Leichtigkeit von Webware plustert sich die Hose so richtig schön auf und hat insbesondere bei den Windelpopos einen ganz eigenen Charme. 🙂

Um den Schnitt auch herbst- und wintertauglich machen zu können, gibt es noch eine Version mit langen Beinbündchen. Durch diese erhält man eine tolle Knickerbockerhose, die nicht nur niedlich aussieht, sondern durch die enganliegenden Beine auch wärmend ist. Durch die Weite am Po haben jedoch Windeln – sogar Stoffwindeln – jede Menge Platz. Es darf also so richtig getobt werden!

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Ich hoffe, ich hab Euch ein wenig neugierig gemacht auf den Schnitt und die vielen, tollen Möglichkeiten, selbst kreativ werden zu können!

Ob Jersey oder Webware, mit einem normalen Bauchbündchen, einem Jersey- oder Webwarebund, mit Beinbündchen oder ohne – ich freue mich riesig auf die ersten Fotos von Euch und Euren Hosenröcken!

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Ich bin sehr stolz, so tolle Probenähmädels an meiner Seite gehabt zu haben – darum schaut Euch doch die schönen Beispiele an, die mit so viel Mühe entstanden sind!

Andrea von Zwärgechic

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Nicole von Caro-Style

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Sandra von Kuschelsterndal

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Britt von Fräulein Rosenkohl

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Heidi von Fivekidz

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Anni von Fräullein Emmama

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Marie von Mariele

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Maarika von Liivi & Liivi

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Melissa von Missichen

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Chriatine von Soooo Schön

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Christina von AmeLias – Nähzauber

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Melanie von Lelilu & Melli

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Sandra von AméLou

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Nicola von “Bei den vier Bergen”

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Julia von Meitlichleidli

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Sabrina von Knutschbengel

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Christina von Einspluseins macht fünf

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Jasmin von Äffchen und Schneckchen

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Jessika von KlitzekleinesGlueck

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Jessica von Fiminas World

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Daniela von Damata – Handmade

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Anna von Lulusi

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Ebook #1 kids: Tennisrock…

Seit über einem Jahr zeichne ich Schnitte. Nur für uns und unsere Bedürfnisse.
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mich das Ebook-/Schnitterstellen nicht schon sehr lange gereizt hätte. Aber wie das so ist mit der Zeit, dem Mut, den Möglichkeiten – es muss einfach passen.

Wie für jedes kreative Projekt braucht man auch hier eine gewisse Stimmung, die einen wachsen lässt. Man braucht die richtige Unterstützung und die Lust auf eine Herausforderung.

Ich freue mich so sehr, dass es endlich geklappt hat und das die ersten Schnitte Form angenommen haben.

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Gerne wollte ich mit etwas starten, was man vielleicht nicht schon in 10 Versionen als Schnitt Zuhause hat. Ich weiß, dass das überhaupt nicht einfach ist, denn wenn man sich quer durch die Nähszene bewegt, sieht man so unheimlich viel.

Bei den ersten warmen Tagen und dem üblichen „Was zieht das Kind an?“ kam der Wunsch nach luftigen Röcken für Pippa.

Also Hose an, Rock drüber – damit die Windel nicht ständig rutscht, dass Kind Schaukeln, klettern, toben kann, ohne dass jeder Fremde gleich zu viel zu sehen bekommt.

Optimal war das nicht. Zwei Bündchen am Bauch sind weder sommerlich, noch bequem – schon gar nicht für Pippa, die da doch so Ihren Babyspeck mit sich herumträgt. 🙂

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Im Sportbereich sind Tennisröcke natürlich überhaupt nichts Neues oder Innovatives. Deren praktischer Nutzen habe ich übernommen und ein bißchen herumprobiert. Nach „Mädchen“ sollte es schon aussehen, luftig sein…

Wichtig war mir auch, dass es den Rock nicht nur mit einer Hot Pants gibt. Nicht jeder mag es so kurz. Um auch an kühleren Tagen tragbar zu sein, sollte eine 3/4 Leggings dazu.

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Besonderen Wert habe ich auf die Anleitung gelegt. Ich zähle zu denen, die sich nur schwer kurzfassen können (die, die ein Applikations-Ebook von mir haben, wissen was ich meine! :D).

Es sollte ausführlich sein, vielleicht ein paar mehr Infos liefern, um auch den Nicht-Anfängern dienlich zu sein. Schöne Beispielfotos sollten dazu, dass die Lust zum Nähen noch beim Lesen aufkommt.

Und ganz wichtig: Variationen sollten beschrieben sein! Zur langen Leggings verlängern? Nur eine Hot Pants ohne Rock nähen? Den Rock mal mit einem Rollsaum nähen, den nächsten mit einer Stoffpaspel versehen? Ein Bündchen, oder doch lieber einen Jerseybund mit Ösen? Wie nähe ich einen perfekten, runden Saum, ohne das er sich wellt? Wozu benötige ich einen Differentialtransport der Overlock – und was ist das überhaupt?

All diese Sachen sollen den Leser auf Ideen bringen, den Anfänger ermutigen, Neues zu probieren, und zeigen, wie wandelbar der Schnitt ist.

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Nun ist es also soweit. 50 Seiten Anleitung, den Schnitt von Größe 62 – 164 und einen Eimer Herzblut 😉 bekommt Ihr ab sofort bei mir im Shop:

E-Book #1 Tennisrock kids

Ich sage es gleich vorweg – der Schnitt kommt in Kürze auch für die Mamas heraus. Da sitze ich parallel dran. Ich freue mich schon auf tolle Mama-Tochter-Kombis, vor allem, da der Schnitt gerade bei den großen Mädchen so super ankam und zeigt, dass von „chic“ bis „sportlich“ ganz viel möglich ist!

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f2f Kopie  (Bilder: Angela von Bonastre)

Die letzten Wochen sind so unfassbar viele, tolle Röcke entstanden. Meine Probenähdamen habe ich leicht verrückt gemacht, indem ich immer wieder verlängert, gekürzt und wieder neu gemacht habe um den Spagat von der Babyversion zum Teenanger hinzubekommen. Darum wundert Euch nicht, dass die Röcke immer mal wieder anders aussehen. Wir haben ganz viel ausprobiert. 🙂

Die Mädels haben sich jedenfalls sehr tapfer geschlagen und teilweise im Akkord genäht – und das bei 35°. 😀 Ich bin Ihnen so dankbar für ihr Engagement! Darum freue ich mich sehr, Euch die tollen Bilder zu zeigen.

Schaut selbst, wie vielseitig der Tennisrock genäht werden kann!

Mädels, ich dank Euch von Herzen für Eure Hilfe:

Nicole von Caro-Style

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Katharina von Nelefees

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Linn von Kleiderschatz

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Irina von irinas-kunst-de061 062 063065053

Cindy von Din.Din

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Andrea von Zwärgechic

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Steffi von Nadelgeflüster011 010

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Steffi von Smali

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Christelle von Cousette & Pralinette049 048 050 018 035

Sandra von Kuschelsterndal

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Nicola von „Bei den vier Bergen“072 071

Nicole von Yamile076 077 078

Kerstin vom Nähzirkus

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Bea von Wunschkind

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Franzi von Kupfergold073 074 

Ina vom Südstadtkind

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Doris von Luni & Druetken

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Britt von Fräulein Rosenkohl

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Anna von Tabi Handgemacht

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Natascha von Himmelblau

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Sandra von Amé Lou

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Stefanie von Junebugscreativity

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Jessika von KlitzekleinesGlueck

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Lisa von EllaFabrics

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Ulrike von Pom&Pino

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Steffie von Babyalarm

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Bianca von 7 Stiche

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Heike von Bebe-Bella

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Jasmin von Äffchen&Schneckchen

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Beate von Life is colorful

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Manuela von Liebelei by manue

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Nina von Sewing Sidhe

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Heidi von Fivekidz 11741308_1619429871653811_1808647831890441051_o11043529_1619429824987149_2020279205574744883_o

♥ Ewige (Hamburger) Liebe ♥

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Ich könnte ja jetzt starten mit einem „oh je, ich hab so lange nicht gebloggt…“, aber wisst Ihr was? Ich spare es mir. Zugegebener Maßen hat es mir gefehlt.

Mehr gefehlt hat mir jedoch die Zeit und die Muße.

Darum ist es wie es ist – hier bin ich wieder und ich hab Euch auch etwas ganz Besonderes mitgebracht.

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Als ich mit dem Nähen für Kinder angefangen habe, war ich ausschließlich Jungs-Mama. Ich gehörte also zu den „Geknechteten“ und „Rosa-beraubten“, für die es einfach kaum schöne, ausgefallene Stoffe gab.

Zum Glück aber gab es schon damals Susanne von Hamburger Liebe.

Zum Glück gab es Ihre Designs wie den „Supa Hero“, die Äpfel und den Klee, welche die Schränke meiner Söhne bunt gestaltet haben.

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Ihr kennt meine Leidenschaft für schöne Stoffe und mein großes Glück, für Nadine von Alles-fuer-Selbermacher, eben solche in Designbeispiele zu verwandeln.

Eine glückliche Fügung brachte nun alles unter einen Hut – eine eigene Stoffkollektion von Hamburger Liebe für Alles-fuer-Selbermacher.

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„First Grade“ heißt die tolle Kollektion und wird in erster Linie von Schleifchen und ein paar tollen Extras wie Stiften und ein wenig „BlingBling“ begleitet.

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Farblich eher dezent  und – zugegebener Maßen – recht mädchenhaft kommt sie daher.

Perfekt für chicere Anlässe, wie eine Einschulung.

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Da ich dieses Jahr nur mit einem neuen Vorschüler dienen kann und dieser nicht ganz so pink-euphorisch wie seine Mutter ist, 🙂  habe ich mir etwas Zeit genommen um zu überlegen, wie ich die neuen Stoffe bestmöglich in Szene setzten kann.

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Ich wollte gerne etwas Besonderes abliefern, denn als eingefleischter HHL und AfS Fan gehört sich das schließlich – da packt mich der Ehrgeiz.

Zum anderen tat mir ein größeres Projekt ganz gut, da ich derzeit sehr viel „Schreibtischarbeit“ wegen der anstehenden E-Books leiste und es eine sehr willkommene Abwechslung war, die Maschinen zu strapazieren.

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Wie üblich hatte ich natürlich Unmengen an Zeit für das ganze (ich glaub, ich hatte genau zwei Tage :D).

Zum Glück stand mein Plan vorab, was ich nähen würde, so dass ich gut voran kam.

Es sollte eine Art Gartenparty-Dekoration werden. Etwas blumiges, verspieltes – aber dennoch Praktisches, was unseren Alltag begleiten würde.

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Es ist so faszinierend, wie sich ein Tag mit Kindern unterscheiden kann.

Gehen sie einem in der Wohnung die Wände hoch, unfähig mit den diversen Spielmöglichkeiten, geschweige denn, miteinander umzugehen, ändert sich alles, sobald man den Garten betritt.

Die Klopperei um das Polizeiauto ist vergessen, dass Geschrei nach einer Folge Wickie, oder einem Schokoeis verebbt.

Benötigt wird nicht mehr viel. Die Schaukel, Sand, Wasser… vielleicht noch ein Ball.

In der Wohnung ist an einen Kaffee in Ruhe nicht zu denken. Im Garten dagegen kann man sogar mal ein Gespräch zu Ende führen.

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Warum also richtet man sich das Wohnzimmer so gemütlich ein und gestaltet den Garten so wenig individuell und vor allem bequem?

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Mein Wunsch war es, dass friedliche Gefühl, welches einem der Platz, die frische Luft und das Stückchen gewonnene Freiheit gibt, noch ein wenig mehr auszukosten und persönlicher zu gestalten.

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Ich finde, die Stoffe passen mit ihren sommerlichen Farben ganz wunderbar zu meinem Projekt und ich bin sehr glücklich, dass wir jetzt so eine kuschelige Ecke für uns erobert haben! 🙂

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Entstanden ist eine Patchworkdecke, welche ich als Bettbezug in 135x200cm genäht habe, um sie besser waschen zu können. Dazu gab es fünf verschiedene Kissen, welche ich ganz unterschiedlich gestaltet habe, vom runden Bodenkissen, bis hin zum extrabreiten Kuschelkissen.

Auch eine Wimpelkette zum Dekorieren gehört zum Set, ebenso wie ein passender Tischläufer.

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Und da es diese tollen Stoffe nicht nur als Webware, sondern auch als Jerseystoffe gibt, hab ich natürlich auch noch etwas für Pippas überlaufenden Kleiderschrank genäht. 🙂

Angedacht war ein luftiges Set aus Tunika, Shorts und Kopftuch.

Mein schöner Plan wurde allerdings von Regenwolken und gemeinen 16 Grad durchkreuzt und nun ist es ein Mix aus „dem was gerade greifbar war“ und der Tunika geworden. 😀

Ihr dürft Euch also freuen, die Shorts zeig ich Euch ein anderes mal.

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Pippas (und auch mein heimlicher) Favorit sind übrigens die tollen Buntstifte „Poetry“.

Ich bin ein leidenschaftlicher Scribbler, vermutlich mag ich sie deshalb so gern.

Dieses Gen dürft ich übrigens weitervererben und ich freue mich ganz still und leise auf die verregneten Herbstnachmittage, wenn ich mit meinen Kindern um den Tisch sitze und wir alle gemeinsam malen.

Der Papa wäscht dann ab, oder so. 😉 (Der hat’s nicht so mit dem malen)

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Bis dahin genießen wir den Sommer in vollen Zügen und mit viel frischer Luft und Sonnenschein…

Ob ich es wagen kann mir mal wieder ein Buch zu kaufen? Vielleicht besser eine Zeitschrift?

Oder ich bleib erstmal bei einem heißen (!) Kaffee in Ruhe und einem ungestörten Gespräch… ich bin ja Realist!

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Die wunderschönen Stoffe bekommt Ihr in Jersey-, weicher Baumwoll-, oder fester Canvasqualität hier:

http://www.alles-fuer-selbermacher.de/Jersey—Poetry—Hamburger-Liebe—Pink?tracking=5476cebfbd839

Schnitte der Dekoration, sowie der Kleidung sind von mir. ♥

#stoffsucht oder so

Ihr Lieben ♥

So viel tolles Feedback hat mich zu Pippas Zimmer erreicht. Habt vielen Dank dafür!

Ganz, ganz oft kam die Frage auf, wie denn die Zimmer der Jungs aussehen würden, und wie mein Arbeitsbereich aussieht.

Das Zimmer der mittleren Jungs und deren Hochbettbau hatte ich ja bereits bei Instagram ausführlich gezeigt (www.instagram.com/mamasliebchen). Ich werde es aber auch hier noch einmal vorstellen, wenn die Zeit es zuläßt.

Bei meinem Arbeitszimmer gab es in den letzten Monaten ein wirklich schlimmes Platzproblem. 😀 Meine Leidenschaft für Stoff und akuter Zeitmangel, um Ordnung zu halten, haben mir das kreativ sein ziemlich erschwert.

AZ!!

Zudem haben wir unsere zwei Büros – welche wir hatten, als die Kinderzimmer noch nicht an der Macht waren – zusammen gelegt, was einen unschönen Möbelmix ergab. Meinen Mann habe ich zwar inzwischen rausgedrängt – Platzproblem und so – 😉 die Möbelproblematik ist allerdings geblieben.

Sehr fotogen ist sowas natürlich nicht. Schon gar nicht, wenn man in diesen Dingen ein sehr empfindliches Näschen hat, so wie ich es leider besitze.

AZ)Dennoch hab ich mich durch gerungen, einmal alles umzuräumen, neu zu sortieren, ein paar Möbel im kleinen Rahmen zu ersetzen.

Die große Lösung, einmal alles neu zu gestalten, möchten wir in dieser Wohnung nicht mehr machen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten ein bis zwei Jahren unseren Wohnsitz mehr Richtung Ostsee verlegen können. Dann macht sowas einfach mehr Sinn.

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az17Die Serie Expedit / Kallax von Ikea ist ja bei sehr vielen Stoffjunkies zu finden. Auch mich hat es vor einigen Jahren gepackt und ich habe mich für diese Serie entschieden. Inzwischen bin ich allerdings im wahrsten Sinne zum Hochstapler geworden, was diese Regale betrifft.

Schlapp 150 Regalfächer tragen hier die wertvolle Fracht in so ziemlich allen Farben des Regenbogens.

az2Dazu gesellt sich in der Mitte ein mobiler Zuschneidetisch, der gleichzeitig meine Borten, Bänder, Paspeln, Rüschen, Lederzuschnitte, Ballenware und noch einiges mehr im Bauch hat.

az3Wie Ihr seht, ist alles etwas gemixt. Dennoch ist es funktional und alles hat seinen Platz und ist halbwegs übersichtlich.

Auf einem zweiten, mobilen Expedit Regal befindet sich meine Thermopresse, mein Schnittmuster-Sortiersystem und jeeeede Menge Baumwollstoffe.

az4az14Da Baumwolle charmanter Weise sehr viel weniger aufträgt, als Jersey, Sweat und Co bekommt man hier wirklich unzählige Meter gut unter.

Dank der großen Rollen läßt das Regal sich trotz hohem Gewicht ganz schnell zur Seite rollen, damit man an den Schrank kommt.

An der Schranktür hat inzwischen mein mit meinen Söhnen gebastelter Garnrollenhalter Platz gefunden. Eine Wand war einfach nicht mehr frei. 😀

AZ(Meine Schnittmuster bewahre ich in einem Hängeregister auf. Dieses System hat sich seit eineinhalb Jahren bewährt, auch wenn man ab und an auch mal Schnitte wegwerfen muss, die durch das falten irgendwann auseinander fallen. Zum Glück sind diese ja schnell wieder ausgedruckt und geklebt.

az6AZ!=Meine Stoffe habe ich nach verschiedenen Kriterien sortiert. Bei der Menge musste ein anständiges System her, sonst würde ich nichts wiederfinden.

Zum einen habe ich nach Hersteller/Designern sortiert. So gibt es zum Beispiel ein Alles für Selbermacher – Regal, eins nur mit Lillestoffen.

Dazu einige Fächer mit Hamburger Liebe, Cherry Picking, Birch, Stoff&Liebe, Stoffwelten, Nosh, Lilandlo und Paapii. Separat sind Unis, Dots, Streifen und Sterne. Auch Herzen, Wolken, Blumen, grafische Muster, maritime Stoffe und Stoffe mit Tieren, Obst etc. haben ihre eigenen Fächer. So finde ich mich gut zurecht… also fast immer. 🙂

az19asz23az13az20Um mir das Leben zu erleichtern und vor allem um Zeit zu sparen, die ohnehin so knapp ist, bin ich zu einem echten Sortier-Tier geworden. So geht das Raussuchen von passenden Schrägbändern, oder passenden Knöpfen gut von der Hand. Weniger spaßig ist es, wenn sich meine vier Kinder hier breit machen und alles nach Herzenslust umräumen.

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Vermutlich werde ich all diese Stoffe in meinem Leben nicht mehr vernäht bekommen und ich glaube, ob der Sinnigkeit müssen wir nicht diskutieren. Es ist und bleibt eine Leidenschaft, dass Nähen wie auch das Stoffe sammeln. Nötig ist all das wohl nicht… aber das sind alte Briefmarken ja auch nicht. 😉

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Zu guter letzt kam dann noch die Frage auf, mit welchen Maschinen ich nähen würde.

Bei mir rattert eine Brother Innovis 950i Stickkombi, eine Babylock Enlighten und eine Babylock Coverstitch. Die Brother wäre für meinen Geschmack in den nächsten 1-2 Jahren zu ersetzen, die Babylocks geb ich nie wieder her.

az5az21Ich hoffe, Euch hat der kleine Einblick mit all seinen Farben ein wenig in Frühlingsstimmung versetzt. ♥

Ich wünsch Euch einen tollen Tag!

Pretty in pink

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Als ich vor circa 1 3/4 Jahren erfuhr, dass wir nach drei Söhnen nun ein Mädchen erwarten würden, war das ein unbeschreiblicher Moment.

Ich glaube, so etwas lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben, darum werde ich das an dieser Stelle besser lassen. Es sei nur so viel gesagt: ein wirklich sehr lang gehegter Wunsch ging damit für uns in Erfüllung.

Allerdings wurde damit eine gewissen Kettenreaktion losgetreten.

Das sture „links halten“ bei H&M in der Kinderabteilung wurde abgelöst von vorsichtigen Blicken in eine recht rosalastige, rüschige, zarte Welt: die Mädchenabteilung auf der rechten Seite.

Als reine Jungsmama entwickelnt man einen gut geschulten Blick auf der Suche nach dem perfekten Spielzeug, Kleidungsstück oder Dekoteil. Rosa-Glitzer-Blingbling mit Kätzchen wird automatisch herausgefiltert. Sonderfuktionen mit Extrakrach, Geheimfach, ausklappbarem Laser, Blinklicht und am besten einer Wasserspritzfunktion kommen hingegen ganz oben auf die Liste.

Versteht mich nicht falsch, ich bin so unendlich froh über meine Jungs, deren Energie, Wildheit und Begeisterungsfähigkeit für Playmobil, Lego und Co! Aber auch wenn alle ein „Hauptsache gesund“ erwarten, auf die Frage, was man sich denn in den Schwangerschaft für ein Geschlecht des Kindes wünschen würde – bei uns wurde es einfach Zeit für weibliche Unterstützung. Punkt. Rosa Punkt. Mit Schleifchen dran.

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Pippas Babyzimmer gestaltete ich also im Alleingang vor eineinhalb Jahren als eine kleine, rosa Oase zwischen all den Autoteppichen, Piratenschriffen und Ritterburgen. Mir war es wichtig, etwas anders zu machen, als in den anderen Räumen. Zarter, leiser, ein Eckchen, nur für uns zahlenmäßig unterlegene Mädchen.

Die Wandgestaltung des Babyzimmers, was Tapeten und Wandfarbe betrifft, habe ich im jetzigen Kinderzimmer komplett übernommen. Hier befindet sich bei insgesamt 3m Deckenhöhe in der unteren Hälfte eine Streifentapete von Christiane Wegner, darüber ein zarter Rosaton als Wandfarbe, beides getrennt durch eine Stuck-Zierleiste.

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Oben, ca. 50 cm vor Deckenebeginn, setzt eine 2. Zierleiste ein, die die Deckenbemalung als Wolkenhimmel von der Wand optisch trennt und rahmt. Das herunterziehen der Deckenbemalung schafft Tiefe und läßt den Raum größer wirken. Ein bißchen, als hätte man eine Kuppel mit Blick in den Himmel.

Weniger spaßig dagegen war das alles zu malern, hochschwanger und nicht schwindelfrei auf einer Leiter. 😉

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Als Deckenlampe hat Pippa eine Maskros Lampe von Ikea. Ein Stuckrondell ziert hier die sonst etwas karge Lampenaufhängung.

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Inzwischen ist Pippa kein kleines Baby mehr und braucht Platz für sich, für ihre Art zu spielen, die sich doch sehr von der ihrer Brüder unterscheidet.

Die Wickelkommode ist aus Platzgründen gewichen und es wurde Zeit für ein richtiges Klein-Mädchen-Zimmer mit Raum für all das, was sie gerne mag.

Mein Plan war, so viel wie möglich selbst herzustellen, um es an ihre Bedürnisse anpassen zu können und an die vorhandenen Gegebenheiten – und weil mein Herz einfach für Handarbeiten schlägt.

Pippas Zimmer mißt nur ca. 11qm, was durchaus eine – im wahrsten Sinne – kleine Herausforderung ist.

p20Unverzichtbar war eine Kuschel- und Bücherecke.

Pippa liebt Bilderbücher sehr und zeigt einem immer deutlich, wo man sich hinzusetzen hat, damit sie es sich auf dem Schoß mit einem Buch bequem machen kann.

Sie kann so richtig faulenzen, sich recken und strecken und es sich gemütlich machen. Ich glaube, in ihrer neuen Kuschelecke wird ihr das ab sofort sehr gut gelingen.

Genäht habe ich dafür einen Sitzsack nach dem SM „Sitzgut“ von rosarosa. Der Sack hat einen Innen- und Außensack.

Der Innensack ist mit den EPS/Styroporkugeln des Todes gefüllt – das Zeug ist wirklich „abendfüllen“, sag ich Euch! Füllt es nie um, wenn ihr irgendwie gerade über den Teppich geschlurft und statisch aufgeladen seid! Und auch nicht, wenn Ihr an dem Tag noch irgendetwas vor habt. 😉

Das staubsaugen dauert dann in etwa so lange, wie das Nähen des Sitzsackes. 😀

Dazu gab es für die Kuschelecke diverse Kissen, teils gekauft, teils selbst genäht. Die quadratischen Zierkissen sind von H&M, dass „P“-Kissen, das Vögelchenkissen, sowie die Wolke und die Boote sind von mir und nach eigenem Schnitt.

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Den tollen Würfel mit der wunderschönen, handgestickten Verzierung hat Pippa von meiner Mama zur Geburt bekommen.

Er ist und bleibt eines der absoluten Highlights in ihrem Zimmer. ♥

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Zur Unterbringung der Bücher habe ich bei Ikea die Bekväm Gewürzregale gekauft und passend lackiert. Diese sparen Platz, da sie an der Wand montiert werden, sind wirklich sehr günstig und sehen zu dem auch noch dekorativ aus. Das die Kinder die Buchfront sehen können, läd immer zu hineingucken ein und erleichtert zudem das aufräumen für kleine, noch nicht so geschickte, Hände.

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Über der Kuschelecke befindet sich ein von mir genähter Baldachin, passend zum Gestell des Baldachins Mysig von Ikea. Dazu habe ich einfach den Originalbezug auseinander genommen und danach einen Neuen, farblich passend, genäht. Zugegeben, dass war schon recht aufwändig und hat einen hohen Stoffverbrauch, aber es hat großen Spaß gemacht und das Ergbniss gefällt Pippa sehr. Darunter ist es so gemütlich – eine einladende, geborgene Atmosphäre – besonders wenn man noch klein ist und die Deckenhöhe sonst 3 Meter beträgt. 🙂

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Pippas Babybett ist natürlich erhalten geblieben. Es ist so ein wunderschönes Möbelstück, auch wenn sie darin bisher nur wenig geschlafen hat, da sie Nachts noch viel bei uns ist – und das ist auch gut so. 🙂

Leider gibt es das Modell inzwischen nicht mehr – aber es sind dafür einige neue Babybetten mit so einem Himmel auf dem Markt, wie ich entdecken konnte.

Im Bett hat Pippa eine riesige Bettschlange und eine Häuschen-Spieluhr, die die „Berliner Luft“ spielt. Beides habe ich schon damals vor Geburt für ihr Babyzimmer genäht.

Auch eine Blümchen-Lichterkette ist am Himmel befestigt, die wirklich schönes, warmes Licht gibt. Außerdem hat sie eine Fernbedienung, so dass man mit eingeschlummertem Baby auf dem Arm nicht nach dem Stecker krabbeln muss. Ein Hoch auf die Technik. 😀

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Neben Pippas Bett schläft auch Ihre Puppe in einem tollen Puppenbett der Firma Micki. Die Betthöhe kann, genau wie bei einem echten Babybett, verstellt werden und außerdem ist es sehr stabil (es wurde schon viel zu oft von den großen Brüdern als Hocker verwendet. -.- Auch sieht es Pippas Bett mit den breiten Latten sehr ähnlich, so dass beides nebeneinander zuckersüß aussieht.

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Die Vorhangschals des Betthimmels habe ich mit einer Wimpelkette geschmückt, passend zu einer großen Wimpelkette, die quer durch ihr Zimmer verläuft. Auch ein kleiner Teddy fliegt in einem Heißluftballon aus Stoff übers Bettchen.

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Den Ektorp-Sessel hatte ich mir bereits für ihr Babyzimmer ausgesucht – erst als Still- und späterer Vorlesesessel.

Eigentlich ist er auf Grund seiner Größe ein No-Go für kleine Zimmer. Er bleibt für mich aber unübertroffen an Bequemlichkeit und passt außerdem gut zu Stil des Zimmers, weshalb ich mich einfach nicht von ihm trennen wollte.

Außerdem passen da mit mir alle vier Kinder drauf – und das soll schon was heißen! 🙂

Die Wabenbälle darüber haben Pippa schon als Minimensch fasziniert. Dazu haben sich inzwischen noch eine kleine, von mir genähte Meerjungsfrau und ein Plüsch-Seepferdchen aus dem letzten Fehmarnurlaub in einem Hängekorb von Ikea (leider nicht mehr im Sortiment) gesellt.

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Neben dem Sessel befindet sich Pippas neues Regal incl. Puppenhaus. Dazu habe ich ein recht unspektakuläres, halbhohes Billy Regal zweckentfremdet.

Puppenhäuser nehmen normalerweise recht viel Platz weg. Ich suchte nach einem Kopromiss, welcher gleichzeitig noch Stauraum bietet. Bei der Suche fand ich jedoch kein von den Maßen passendes Teil, und habe daher selber zum Akkuschrauber gegriffen.

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Im Baumarkt habe ich mir ein passendes Regalbrett zurecht sägen lassen, dieses lackiert und dann mit Winkeln zuerst zu einem Dach verbunden. Diese Konstruktion habe ich im Anschluss, ebenfalls mit Winkeln, an die Billy Seitenwände geschraubt.

Am besten nehmt Ihr dazu Winkel, die sich in ihrer Ausrichtung biegen lassen. So könnt Ihr Euer Dach mehr oder weniger spitz ausrichten, ganz, wie es Euch gefällt und wieviel Platz Ihr habt.

Die Sockelleiste des Regals habe ich passend in rosa lackiert. Zudem habe ich mich im unteren Teil für kleine Vitrinentüren entschieden, damit es etwas wertiger aussieht.

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Wer mir bei Instagram folgt (https://instagram.com/mamasliebchen/) hat ja den Entstehungsprozess von Pippas Puppenhausbewohnern miterlebt.

Die Püppchen habe ich alle mit babygerechtem und speichelechtem Acryllack aus dem Bastelladen bemalt. Anschließend habe ich sie noch einmal klarlackiert, um sie vor kleineren Kratzern zu schützen.

Die Möbel habe ich über amazon.de bestellt. Für schlappe 25 EUR gab es das komplette Set und ich bin wirklich überrascht, wie gut sie gefertigt sind. Es sind sehr schlichte Holzmöbel, die geradezu danach schreien, irgendwann von mir aufgehübscht zu werden. Kleine Kissen, etwas Farbe, Tapeten, Teppiche… meine Gedanken kreisen bereits seit dem einräumen des Puppenhauses darum. 🙂

Es war gar nicht so einfach, schlichte Puppenhausmöbel zu finden. Viele sind sehr altbacken, aus Kunststoff, was ich nicht so mag, oder kunterbunt. Mit diesen hier von der Firma Freda bin ich wirklich sehr zufrieden. Die Größe ist zudem perfekt für meine Figuren (die Ihr übrigens als individuelle Anfertigung nach Euren Wünschen bei uns im Shop bekommt unter http://www.mamasliebchen.de).

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In dem Billy-Regal findet auch eine Menge anderer Sachen Platz. Ein bißchen Deko zum Beispiel, und Pippas zwei von mir bemalte Schatzkisten. Eine davon ist vollgestopft mit Haarbändern, Haargummis usw., die andere ist für kleine Schmuckstücke, Spielkette und Co.

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Oberhalb des Puppenhauses befindet sich ein kleines Wandregal für allerlei Kleinkram. Das Schubladenelement ist aus dem Baumarkt, die Häuschen gab es bei Depot.

In die Häuser kommen noch ein paar Vorlesebücher mit dünnen Seiten, mit denen Pippa noch nicht so sorgsam umgeht, ihr Sparschweinchen und ein paar Dinge, die im Alltagsgetummel nicht kaputt gehen sollen.

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Pippas Kleiderschrank ist eigentlich ein Vitrinenschrank aus der Hemnes Serie von Ikea.

Regulär ist dieser Schrank wohl nicht als Kleiderschrank gedacht – mit einer Tiefe von nur 37cm.

Ich persönlich finde ihn für kleinere Kinder allerdings ideal. Fallen einem bei normal tiefen Kleiderschränken Kindersachen immer durcheinander, hat man hier eine schöne Übersicht, und es spart zudem Platz im Kinderzimmer. Die Schubladen haben drei unterschiedliche Höhen, perfekt für Bodys und Strümpfe oben und dicke Schlafsäcke unten.

Eine Kleiderstande gibt es für diesen Schrank zwar nicht, aber die ist schnell gebaut, in dem man sich ein Rundholz (2-2,5cm Dicke) im Baumark besorgt, zurecht sägt, und dieses mit Schrauben durch die Seitenwände montiert.

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Ich habe mit bei amazon.de kleine Kinderkleiderbügel besorgt, welche nur knapp 30 Länge haben und somit ideal dazu passen. Zudem sind sie mit Samt bezogen, pink und haben Tupfen – was will Frau mehr? 😀

Der nächste Schwung Bügel ist schon nachbestellt, denn hier liegen erschreckender Weise noch immer diverse Kleidchen und Co und warten auf ihren Schrankplatz.

z49Pippas Kleiderschrank ist wohl das einzig richtig Kunterbunte in ihrem Zimmer – und das macht mich sehr stolz, denn sie hat fast ausschließlich von mir genähte Kleidung darin. Dank der Vitrinentüren darf ich mich immer, wenn ich bei ihr im Zimmer bin, darüber freuen.

Ich hoffe, ich darf sie noch lange Zeit mit selbstgenähten Sachen einkleiden, denn – so gerne ich auch Zimmer neu gestalte, oder umdekoriere – so hängt mein Herz doch am nähen.

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Neben dem Kleiderschrank befinden sich noch ein paar Porzellan-Wandhaken hinter der Tür, um allerlei Taschen und Jacken schnell aufhängen zu können und um auch den letzten Rest Platz sinnvoll zu nutzen.

Den Rucksack habe ich nach dem Schnittmuster „Zaino“ von Din.Din genäht.

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Jetzt kommen wir wohl zu dem aufwendigsten Projekt in diesem Zimmer – der Kinderküche.

Pippa liebt es, damit zu spielen, alles durcheinander zu bringen, zu rühren, zu mixen und alle zu füttern. Darum war es mir wichtig, dass sie die Küche, die vorher bei den Jungs stand, in ihr Zimmer bekommt.

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Als Grundelement habe ich die Ikea Duktig Küche verwendet.

Dazu habe ich noch von der Firma Hema eine Kinderwaschmaschine, sowie einen Kinderkühlschrank gekauft, um etwas mehr Stauraum und Abstellflächen zu bekommen.

Wer selbst eine Kinderküche bei sich stehen hat, der weiß, was da so alles an Zubehör zusammen kommt. Da sind die kleinen Schränke schnell voll und zum spielen ist kaum mehr Platz.

Dank der beiden zusätzlichen Schränke ist die Küche nun schön geräumig und auch mehr als zwei Kinder können zusammen kochen und backen. 🙂

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Natürlich hat all das farblich vorher nicht besonders zusammen gepasst.

Die Waschmaschine ist regulär mittelblau/Holz und der Kühlschrank grellgrün/Holz.

Die Ikea Küche war außerdem durch die Brüder schon etwas in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass ich alles erst einmal abgeschliffen und anschließend neu lackiert habe.

Die Kunststoffgriffe der Kinderküche habe ich gegen echte Möbelgriffe getauscht, was sie optisch wirklich aufgewertet hat.

Die Küche hat zudem eine Beleuchtung und eine Rückwand bekommen. Als Rückwand dient eine dünne Holzplatte, welche ich passend gesägt und gestrichen habe.

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Als Beleuchtung dienen ganz simple, batteriebetriebene LED Strahler zum Aufkleben. Zwei habe ich am „Hängeschrank“ befestigt, eine seitlich im Ofen. Schließlich wollen wir ja sehen, wie toll die Kekse darin werden! 🙂

p28 KopieMit Euren Adleraugen seht Ihr bestimmt, dass da hinten in der Ecke ein Keks fehlt – das war meine Bestechung für meinen kleinen Bendix, damit ich in Ruhe fotografieren kann. 🙂

Er stand doch recht sprachlos vor dem sonst so langweiligen Ofen, als er die Kekse darin entdeckt hat. Und er hat mindestens drei mal gefragt, ob der Keks auch wirklich echt sein und er ihr tatsächlich essen könnte. 😀
Als Rost habe ich ein kleines Abkühlgitter verwendet, als Blech eine passende, flache Schale.

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Zusätzlich habe ich viele neue Kochuntensilien dazu gekauft, genäht und gebastelt.

Auch einige Küchengeräte gab es neu dazu, zum Beispiel eine Waage, eine Kaffeemaschine, einen Mixer, eine Etagere, Teller und Gabeln – alles aus Holz und von Hema.

Diese Teile habe ich ebenfalls mit Acryllack bemalt und ein wenig aufgehübscht, dass es farblich zusammen passt.

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