Bubikragen – meine neue Leidenschaft ♥

Wer meine genähten Sächelchen via Facebook oder Instagram verfolgt, weiß, dass ich gerne vorhandene Schnitte verändere. Meine Leidenschaft sind Unikate – und genau deshalb versuche ich meine Sachen immer etwas abzuwandeln. Ein Bubikragen sollte her!
Ihr benötigt lediglich einen normalen Shirt- oder Kleiderschnitt mit einem Rundhalsausschnitt.

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Da Pippa mit ihren acht Monaten gerade die Größe 80 erreicht hat (ja, wir sind etwas groß geraten ♥) sollte es dennoch sehr bequem sein, nicht einengen beim krabbeln und (jawohl!) hochziehen. Jersey also!

Im Netz gibt es einige Anleitungen, irgendwie war mir das aber alles zu umständlich. Meine Variante ist total unkompliziert und darum teile ich sie hier mit Euch!

Ihr könnt den Kragen an jeden beliebigen Schnitt und dessen Halsausschnittform anpassen. Ihr benötigt lediglich Euer Schnittmuster.

 

Ich habe mir die Vorderseite des Kleiderschnittes (hier das Trägerkleid) genommen und mir die Form auf ein weißes Blatt übertragen. Dann habe ich per Hand den Kragen aufgemalt, so wie ich ihn gerne hätte in Form und Größe.

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Mit Hilfe dieser Papierschablone habe ich insgesammt vier mal dieses Kragenteil zugeschnitten (zweimal jeweils gegengleich). Der Fadenlauf sollte senkrecht verlaufen wie bei Eurem Vorderteil.

Die geschwungenen Seiten haben jeweils 1 cm Nahtzugabe bekommen, die kurze Seite (Schulternaht) hat 2 cm bekommen, um etwas Spiel in der Länge zu haben.

Nach dem Zuschneiden habe ich mir je zwei gegengleiche Teile genommen und diese exakt rechts auf rechts aufeinander gesteckt.

Die untere, lange, geschwungenen Seiten habe ich dann mit dem einfachen Geradstich geschlossen und anschließend die NZ zurückgeschnitten und sauber gewendet.

Ihr könnt, wie ich bei dem grauen Lovekeys-Beispiel, auch eine Zackenlitze oder Borte mitnähen um dem Kragen noch einen Hingucker zu geben.

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Wenn Ihr beide Kragenteile fertig gewendet habt, wird gebügelt und im Anschluss an das vorhandene Vorderteil gesteckt.

Achtet darauf, dass der Kragen in der Mitte (VM) nicht überlappt und das beide Teile auf gleicher Höhe enden.

Nun steppt ihr mit einem weiten, einfachen Geradstich den Kragen auf dem Vorderteil fest um das Verrutschen zu vermeiden und verarbeitet alles so wie sonst auch – egal ob mit Halsbündchen oder einem eingefassten Halsausschnitt.

Das Einfassen ist hier die optisch passenste Variante ist, weil es den Kragen „mehr Platz lässt“ und dezenter aussieht – aber probiert doch einfach beides aus. 🙂

Ich hoffe, ich konnte es halbwegs erklären – bei Fragen könnt Ihr Euch gerne melden.

 

Ich freu mich, wenn Ihr Euch mal ausprobiert und mir vielleicht Eure Werke zeigt!

Ich schicke Euch liebe Sommergrüße,

 

Saskia

 

 

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